Großes GEO Themenlexikon in 20 Bänden - Kooperation mit dem Verlag Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG
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Verwirrung um Steuerabstimmung im Bundestag
Im Bundestag gibt es Verwirrung um die Abstimmung über die Steuergesetze der großen ...
Fußball-WM drängt in den Arbeitsalltag
Ein Drittel der Beschäftigten schaut Spiele im Büro
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VOLKSSTIMME aus Sachsen-Anhalt Neue Partei nächstes Jahr bei den Kommunalwahlen antreten
WASG-Abweichler gründen BASG
Von Michael Bock Die Spaltung der Wahlalternative Arbeit
und Soziale Gerechtigkeit ( WASG ) ist
vollzogen :
Ehemalige WASG Mitglieder gründeten am Mittwochabend in Niederndodeleben im
Ohrekreis das Bündnis " Basis orientierte Arbeit und
Soziale Gerechtigkeit – die Alternative ", kurz BASG.
Magdeburg. BASG-Landesvorsitzender ist Christian Sebastian aus Niederndodeleben.
Der 29-jährige Zeitsoldat war zuletzt
Landesschatzmeister in der WASG, in der vorigen Woche aber mit 14 weiteren Mitgliedern aus der Partei ausgetreten." In der WASG hat es nur noch Postengerangel und Querelen gegeben ", sagte Sebastian gestern." Für die soziale Gerechtigkeit wurde nichts getan. Wir wollen uns von der WASG und ihrer Machtbesessenheit abgrenzen. " Sebastian zufolge hat die BASG zurzeit rund 50 Mitglieder. /+1b Dabei handelt es sich in erster Linie um ehemalige WASGMitglieder, die die spätestens Mitte 2007 angestrebte Fusion mit der Linkspartei. PDS ablehnen.
Die WASG hat nach eigenen Angaben rund 140 Mitglieder. /+1a Sebastian sagte, die BASG wolle bereits bei den sachsenanhaltischen Kommunalwahlen im nächsten Jahr antreten. Am 9. Juni solle im Burgenland der erste Kreisverband gegründet werden. Stellvertretender BASG-Landesvorsitzender ist Hans-J örg Guhla, ein scharfer Kritiker der Linkspartei. PDS und zuletzt WASG-Kreischef. Der 47-J ährige hatte erst am vorigen Montag in einer überaus harschen Presseerklärung seinen Austritt aus der WASG erklärt. Er hatte der Parteispitze unter anderem " unbeschreiblich ernie drigenden Machtmissbrauch " vorgeworfen und von einer " menschenverachtenden Politmaschinerie " gesprochen. Nach Angaben Guhlas ist die BASG bundesweit bereits die elfte Ausgründung einer Partei aus der WASG. Guhla zufolge wollen sich die elf Landesverbände am 27. Mai in Wittenberg treffen, um einen Dachverband mit dem Namen " Die Alternative " zu gründen. Die Landesvorsitzende /+2der WASG, Dolores Rente, sagte gestern zur Gründung der neuen Partei : " Das war offensichtlich eine Trotzreaktion. " Eine ernst zu nehmende Konkurrenz will sie in der BASG nicht erkennen. Gleichwohl
schloss sie weitere Austritte aus der WASG nicht aus :
" Das war erst der Anfang."
So werde in der WASG auch der Fusionsprozess noch "
skeptisch betrachtet ", sagte sie.
Die WASG wird bei einem Parteitag am 24. Juni einen neuen Landesvorstand wählen. Rente tritt nicht mehr an.
Neuer Landeschef will der Gewerkschaftssekretär Thomas
Waldheim ( 45 ) aus Magdeburg werden.
/+1a und /+1b ... , was gleicher-
maßen erst einmal nachzuweisen ist und sich bezüglich aktiver
Mitglieder ohnehin schnell reali-
tiviert. Bezüglich
"a" berechtigter Weise nicht
mehr /+4 zu glauben ist. ...!
/+2 zum Zeitpunkt des Interview
- avisiert - wieder im Amt,
denn erst mit Zustellung des Bundesschiedsgerichts-
beschlusses, der ein "fauler" Kompromis
ist, ist Frau Rentes BILANZ innerhalb einen Jahres
- mal zurückgetreten,
- dann manipuliert wieder gewählt,
- dann abgewählt,
- kurzzeitig eingesetzt,
wie ein neuer, gewesen
zu sein, um jetzt heuchlerisch, wegen
"ihrer Handhabung" der Trennung von
Mandat und Amt, sich so - allerdings
durchgängig NICHT VORBILDLICH
zu verhalten, aber
WEGEN DER GEBOTENEN
EINSICHT, SICH ENDLICH MIT
DEM ÄUSSEREN
POLITISCHEN GEGNER
AUSEINANDERSETZEN
/+3 Wer Positionen zum Beschluss und
anderes erfahren will, findet unter
Anhaltspunkte und mehr ..., wie
auch unter
/ +4
ES WIRD HIERMIT - BIS
AUF VERHANDENSEIN VON
BELEGEN, DIE EINE ANDERE
ZAHL RECHTFERTIGEN,
DASS K E I N E 100
MITGLIEDER in der ASG
(immer noch keine WASG)
in SACHSEN-ANHALT SIND!
"Dank" RENTE Co. ! | ||||

Dabei verwies die Koalition am Mittwoch im Bundestags-Ausschuß Arbeit und Soziales auf die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes. Zwar war die Aussage keine Entscheidung, sondern eine "Empfehlung" an die Länder, die Kosten für den "notwendigen Lebensunterhalt" in den kommenden fünf Jahren entsprechend anzusetzen, doch werden sie wohl kaum höher ausfallen.
Widerspruch gegen den Vorschlag kam dabei von der Linksfraktion, deren Ausschußmitglied, Elke Reinke, sah zumindest einen Erfolg der Sozialproteste, daß keine Kürzung der Regelleistung angekündigt wurde. Allerdings berücksichtige die EVS weder die Praxisgebühr, noch beziehe sie einen Inflationsausgleich ein. Auch auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent werde keine Rücksicht genommen. Die Links forderte dagegen eine Anhebung von ALG II und Sozialgeld auf mindestens 420 Euro.
Für Widerspruch sorgte auch die diskutierte Streichung der Zuschläge beim Arbeitslosengeld II. So übte etwa der Paritätische Wohlfahrtsverband scharfe Kritik. "Die Belastungsgrenze gerade der einkommensschwachen Menschen ist vielfach überschritten. Wer den Gürtel der Ärmsten einseitig immer noch ein Stück enger schnallen will, der hat den Blick für die sozialen Realitäten in unserem Land schon verloren", so DPWV Hauptgeschäftsführer Dr. Ulrich Schneider. Bei 50 Bewerbern auf eine offe Stelle könne man nicht von Fehlanreizen bei den befristeten Zuschlägen sprechen. Der Chef des Erwerbslosen Forum Deutschland, Martin Behrsing, sprach von "hemmungslosen Sozialkahlschlägern".
Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Ralf Brauksiepe hat dagegen die geplanten Überwachungsmaßnahmen von ALG II-Betroffenen verteidigt. Im Chat der "Tagesschau" sagte er, es sei eine "pure Selbstverständlichkeit", mit dem Geld "das von denjenigen erwirtschaftet wird, die täglich ihrer Arbeit nachgehen", sorgfältig umzugehen.
Wie sorgfältig dieser Umgang ist, dürften viele Betroffenen voraussichtlich ab Juli auf einem weiteren Feld bemerken. Bislang zahlt die BA die Miet- und Heizkostenzuschüsse aus, holt sich das Geld später von den dafür zuständigen Kommunen wieder. Da diese jedoch säumig zahlen und Außenstände in Höhe von 220 Millionen Euro aufgelaufene seien, kündigte die Anstalt ein Stop der Vorleistungen an. Die Grünen warfen der Behörde dabei vor, den Streit auf dem Rücken der Langzeitarbeitslosen auszutragen und diese praktisch in Geiselhaft zu nehmen.
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