Deutschland-Politik
Mittwoch, 12. September 2007
Montag, 10. September 2007
Auch das gibt's:
HICKHACK UM JUNIORPROFESSUR
Linke Nummer an der FU Berlin
Von Philipp Wittrock
Albert Scharenberg ist Nordamerika-Spezialist an der FU Berlin - der beste Kandidat für die neue Juniorprofessur am renommierten JFK-Institut, empfehlen Gutachter. Nur das Uni-Präsidium will ihn nicht: zu alt, unqualifiziert. Kollegen vermuten ganz andere Gründe für die Ablehnung.
Es muss irgendwann Anfang des Jahres gewesen sein, so erzählt man sich an der Freien Universität Berlin, als sich Uni-Präsident Dieter Lenzen an den Computer gesetzt und den Namen Albert Scharenberg in die Google-Suchmaske getippt haben soll. Einige hundert Treffer spuckt die Suchmaschine über den promovierten Politologen und Historiker, den Nordamerika-Experten und Redakteur der renommierten "Blätter für deutsche und internationale Politik" aus.
Ziemlich weit oben in der Trefferliste führt auch ein Link zur Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS). Albert Scharenberg ist im Kuratorium: Zwei-, dreimal im Jahr setzt man sich zusammen, um die Stiftung, die der Linkspartei nahesteht, fachlich zu beraten. Jahre schon lehrt Scharenberg am John-F.-Kennedy-Institut der FU, gibt dort Seminare über "Race und Ethnicity in American Politics" oder "Schwarzen Nationalismus in den USA", auch die Einführungsvorlesung im Nordamerikastudiengang hat er bereits gehalten.
DIE KONTRAHENTEN: STREIT UM EINE JUNIORPROFESSUR
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Nun hatte ihn eine Berufungskommission für die dort geplante Juniorprofessur für die Politikwissenschaft Nordamerikas empfohlen. Doch als Uni-Präsident Lenzen Scharenbergs RLS-Kontakte entdeckte, so wird kolportiert, soll er einen Entschluss gefasst haben: der nicht.
"Damit droht das Ende meiner wissenschaftlichen Karriere", sagt Albert Scharenberg, der um seine Reputation bangt. Er sei zu alt und unqualifiziert für die Juniorprofessur - so begründet das Präsidium offiziell die Ablehnung des langjährigen Mitarbeiters. Doch das glauben weder Scharenberg noch seine Kollegen. Sie sind sicher, der wahre Grund ist: Scharenberg ist der wirtschaftsnahen Uni-Leitung zu links. Lenzen wollte sich auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE dazu nicht äußern.
Präsidium kassiert Favoritenliste der Gutachter
Am JFK-Institut grassiert Aufregung über "dieses substanzlose Willkürurteil". Es hat nach mehr als einem Jahr einen Berufungsprozess jäh gestoppt, der angesichts der Lehrengpässe eigentlich rasch durchgezogen werden sollte.
Nach Ausschreibung der Juniorprofessur im Mai 2006 hatte die Berufungskommission unter Vorsitz der Professorin Margit Mayer schon bald ein paar Dutzend Bewerbungen gesichtet. Das neunköpfige Gremium lud sechs Favoriten zur öffentlichen Anhörung, siebte noch einmal, holte zwei externe Gutachten über die drei Top-Kandidaten ein und übergab dann die obligatorische Empfehlungsliste an den Fachbereichsrat der Politik- und Sozialwissenschaften. Mitte Januar stand für alle Beteiligten fest: Am besten qualifiziert für die Juniorprofessur ist Albert Scharenberg.
"Dann passierte erst mal nichts", erinnert sich ein Mitglied des Berufungszirkels, "irritierend" sei das gewesen, schließlich war doch Eile geboten. Doch erst am 7. Mai, fast vier Monate nach Übermittlung der Liste, ging bei der Dekanin des Fachbereichs ein Schreiben ein. Das Präsidium nahm Stellung zum Berufungsverfahren - und zwar vernichtend: Man habe beschlossen, heißt es in dem vom Ersten Vizepräsidenten Klaus W. Hempfer unterzeichneten Brief, die Kandidatenliste nicht an den Wissenschaftssenator weiterzuleiten. Stattdessen empfehle man eine Neuausschreibung der Juniorprofessur.
Offizielle Begründung: Der Erstplatzierte, also Scharenberg, sei "im Hinblick auf sein Lebensalter (42 Jahre) in keiner Weise ausreichend wissenschaftlich qualifiziert, um auf Exzellenzniveau in einem Bereich mitzuarbeiten, der als bisher einziger im Exzellenzwettbewerb erfolgreich war". Die FU Berlin hatte jüngst bei der Exzellenzinitiative den Zuschlag für die Förderung der "Graduate School of North American Studies" am JFK-Institut bekommen und ist auch im Eliteuni-Finale der zweiten Runde. (mehr...)
Ein FU-Eigengewächs - aber nicht qualifiziert
Dabei ist aus der Kommission zu hören, unter den Bewerbern sei "niemand auch nur annähernd so geeignet gewesen", der Kandidat "sozial hoch kompetent" und "anerkannt". Der Kasseler Politikwissenschaftler Christoph Scherrer stellte als externer Gutachter fest, dass der Favorit "voll dem Ausschreibungsprofil der Professur" entspreche.
Seine akademischen Abschlüsse machte Scharenberg ausschließlich an der FU - mit Bestnoten. "Kaum jemand ist so sehr ein Produkt der FU wie ich", sagt er von sich selbst. "Absurd" findet es ein Mitglied der Berufungskommission, "dass die eigenen Leute nun nichts wert sein sollen".
Das Alter: Scharenberg ist heute 42. Das klingt kaum nach Juniorprofessur, in der Tat. Der Karriereschritt war vor fünf Jahren eingeführt worden, um den wissenschaftlichen Nachwuchs Anfang und Mitte 30 früher selbständig forschen zu lassen und an eine reguläre Professur heranzuführen. Auch die beiden externen Gutachter wiesen im Bewerbungsverfahren auf das fortgeschrittene Alter hin - nicht nur Scharenbergs, sondern aller drei Bewerber der letzten Runde.
Scherrer äußerte jedoch "angesichts der raren wissenschaftlichen Assistentenstellen, insbesondere in seinem Spezialisierungsgebiet" ausdrücklich Verständnis für "die ressourciell bedingte Verzögerung" der akademischen Karriere Scharenbergs. Zudem dürfte dieser "schon bald" für den nächsten Karriereschritt qualifiziert sein und bedürfe keiner Einarbeitungszeit am JFK-Institut. "Albert Scharenberg würde sicher sehr schnell ordentlich habilitieren", ist auch aus der Berufungskommission zu hören.
Zudem war die FU bei anderen Juniorprofessuren weniger kleinlich: Im gleichen Fachbereich finden sich Wissenschaftler über 40 auf entsprechenden Posten, auch in den Erziehungswissenschaften lehrt eine Juniorprofessorin mit Jahrgang 1964.
- 1. Teil: Linke Nummer an der FU Berlin
- 2. Teil: Die Kollegen stellen sich hinter den Kandidaten - doch das Präsidium bleibt hart
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Donnerstag, 4. Januar 2007
Fernseh-Tipp und eigene Zusätze:
Ein Fall für Escher | MDR FERNSEHEN | 04.01.07Hier gelangen Sie ab 21:00 Uhr direkt zum Chat
| Ein Fall für Escher: Grundsicherung - Welche Hilfe bedürftigen Menschen zusteht | |
| Alte und dauerhaft erwerbsgeminderte Menschen erhalten in Deutschland (Bundesrepublik Deutschland)eine Grundsicherung, um ihr so genanntes soziokulturelles Existenzminimum decken zu können. Doch wer ist nun eigentlich konkret berechtigt, solche Leistungen zu beziehen? Muss ein Antrag gestellt werden und beim wem? Alle Ihre Fragen können Sie wie immer nach der Sendung in unserem Chat stellen. Der Chat beginnt um 21 Uhr und läuft eine Stunde. Als Experten begrüßen wir:
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| Grundsicherung // Grundsicherung für Arbeitsuchende ... |
Bundesrepublik Deutschland //
Spenden statt SchenkenSetzen Sie ein Zeichen der Solidarität mit bedürftigen Menschen und bitten Sie Ihre Gäste, auf Blumengeschenke zugunsten von Spenden für den GEMEINSAM GEGEN ...www.gemeinsam-gegen-kaelte.de/spensch.htm Zukunft für Menschen e.V. |
Sonntag, 25. Juni 2006
Lese- und Diskussionstoff für Alle: Volltreffer unter www.egbert-scheunemann.de ?
Bitte:
"Lese- und Diskussionstoff für Alle!" zur Meinungsabgabe verwenden (per 25.06.2006 bzw. 28.05. auf verlinkter Seite!
Danke: A.
Hier ein "Anhang", um mit bestimmten Fakten und einigen politisch unverantwortlich Handelnden abzurechnen!
ACHTUNG: Über eine Frau, die so ziemlich alles sich heraus nahm, was man machen mußte, um ihr Gegner zu werden!http://wegas.twoday.net/stories/2126051/#comments
Dadurch wird diese Erscheinung, wie sie mit der BULSA geplant ist verständlich - stellt das doch die Ursache dar!
Oder:
Zur Chronologie in Sachsen-Anhalt: einem Polit-Desaster:
Zur Betreffzeilen-Aussage:
Frau Rente ist nicht legitim in der so genannten Steuerungsgruppe!
(in der Suche eingeben, wer mehr wissen will oder 0177-381-16-16 - BITTE:
nur in dringenden Verabredungsfällen
die Handy-Nr. verwenden.
Ansonsten steht "rund um Uhr" bereit, weil zur Verfügung: wahlalternative@ostmail.de )
Weiterer Hinweis:
Es entsteht in "12 APOSTEL" die noch unbestimmte Seiteanzahl "Rentes Spuren - Rentes Folgen".
In "Kooperation":
http://fuerundwider.twoday.net/stories/2232994/
bzw.
http://fuerundwider.twoday.net
Montag, 5. Juni 2006
3 Kritiken am "Gründungsaufruf für eine neue Linke"
Zum Stichwort "Arbeit"
Missbrauch bei Arbeitslosengeld?
Sechs Prozent der Hartz-IV-Betroffenen beziehen nach einer Telefonumfrage der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Unrecht Arbeitslosengeld II. mehr
Koalition setzt weiter auf Lehrstellen-Appelle
Ende Mai und damit vier Monate vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres waren bei den Arbeitsagenturen noch 354 000 Jugendliche als unvermittelt gemeldet. mehr
Pofalla will Lohnnebenkosten noch weiter senken
Der CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat sich für eine noch stärkere Senkung der Lohnnebenkosten ausgesprochen. mehr
Koalition verschärft Hartz IV Sanktionen
Vor der am Donnerstag geplanten Verabschiedung des Hartz-IV-Korrekturgesetzes im Bundestag hat die Koalition die geplanten Sanktionsmöglichkeiten bei der wiederholten Ablehnung angebotener Jobs verschärft. mehr
Langzeitarbeitslosen drohen schärfere Sanktionen
Der Weg für verschärfte Sanktionen gegen arbeitsunwillige Langzeitarbeitslose ist frei. mehr
Union und SPD streiten weiter über Revision bei Hartz IV
Die Bundesregierung will die ausufernden Kosten für die Arbeitsmarktreform Hartz IV wesentlich stärker eindämmen als bisher bekannt. mehr
Verdi-Basis billigt Abschluss
Die Basis der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder gebilligt. mehr
Koalition streitet über Änderungen an Hartz IV
Trotz der Grundsatzeinigung, dass die Hartz-IV-Reform überprüft werden soll, dauert in der großen Koalition der Streit um das Arbeitslosengeld II an. mehr
Weiteres Sparpaket für Hartz IV
Die Union hat kurz vor dem Treffen der Koalitionsspitzen an diesem Sonntag in Berlin ihre Kritik an den Arbeitsmarktreformen verschärft. mehr
Müntefering verärgert über Lehrstellen-Lücke
Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) hat angesichts der größer gewordenen Lehrstellen-Lücke die Wirtschaft zum Handeln aufgefordert. mehr
Union fordert Spargesetz wegen Hartz-IV-Kosten
In der Debatte über eine Kostenexplosion bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV haben Finanzpolitiker der Union von der Regierung noch vor der Sommerpause die Vorlage eines Spargesetzes gefordert. mehr
Streit um Kosten beim ALG II spitzt sich zu
Während die SPD angesichts der Kosten darauf drängte, die Themen Mindestlöhne und Kombilöhne anzupacken, kündigte die Union eine Überprüfung der gesamten Hartz-IV-Reformen an. mehr
Union will bei Hartz IV weiter kürzen
Die Union dringt angesichts drohender Milliarden-Mehrausgaben und Kritik des Bundesrechnungshofs auf weitere Einsparungen bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV. mehr
Köhler kritisiert indirekt Steuerpolitik der Koalition
HIn einer Rede auf dem DGB-Bundeskongress in Berlin fordert Bundespräsident Köhler, mit Hilfe der beschlossenen Steuererhöhungen die Lohnnebenkosten zu senken. mehr
Struck: Hartz IV nur für wirklich Bedürftige zahlen
Wegen der wachsenden Zahl der Empfänger des Arbeitslosengeldes II muss die Bundesregierung nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Peter Struck Leistungen weiter kürzen. mehr
Struck: Hartz IV nur für wirklich Bedürftige zahlen
Wegen der wachsenden Zahl der Empfänger des Arbeitslosengeldes II muss die Bundesregierung nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Peter Struck Leistungen weiter kürzen. mehr
Freitag, 2. Juni 2006
Aufpassen!
01.06.06
EILMELDUNG: "Freiwillige" Arbeitslosenversicherung fuer Selbstaendige wird massiv eingeschraenkt |
(ueberbrueckungsgeld.de) Seit 1. Februar diesen Jahres gibt es für Selbständige die Möglichkeit, sich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit zu versichern. Am heutigen Donnerstag, nur vier Monate nach Einführung, will die Regierungskoalition ihr eigenes Gesetz schon wieder reformieren – und zwar im Schnellverfahren, völlig überraschend für die Öffentlichkeit. Der zuständige Ausschuss für Arbeit und Soziales hat die entsprechenden Passagen offenbar erst in letzter Minute in das Gesetz hineingeschrieben, was zum Auszug der Fraktion Die Linken aus dem Ausschuss führte.
Wie N24 meldet sehen die Pläne vor, dass sich nur noch jene Selbständigen freiwillig versichern können, die ihre Tätigkeit nach dem 1. Januar 2004 aufgenommen haben. Der entsprechende Gesetzentwurf soll am Donnerstag in dritter Lesung vom Parlament verabschiedet werden und ist im so genannten Fortentwicklungsgesetz zu den Hartz IV genannten Arbeitsmarktreformen enthalten, das auch die Nachfolge von Ich-AG und Überbrückungsgeld regelt.
Wie der Sender weiter berichtet hätte ein entsprechender Beschluss durch den Bundestag zur Folge, dass Antragsteller ihren Antrag noch vor der dritten Lesung im Bundestag (die am Donnerstag, 1.6. stattfindet) bei der Arbeitsagentur abgegeben haben müssen. Das Gesetz soll nämlich rückwirkend, am Tag vor der letzten Lesung in Kraft treten. Die Gesetzesänderungen sind aber erst in der Nacht zum Donnerstag bekannt geworden, so dass eine Reaktion demnach nicht möglich erscheint.
In der Vergangenheit hat es heftige Kritik an der "freiwilligen Arbeitslosenversicherung" gegeben. ueberbrueckungsgeld.de hatte bereits im Februar 2006 auf die erheblichen Missbrauchsgefahren hingewiesen, die dazu führen, dass "normale" Beitragszahler mittelfristig mit einer starken Erhöung der Beiträge rechnen müssen. Wir hatten auch benannt, welche Gruppen in besonderem Maß von der neuen Gründungsförderung profitieren werden bzw. wo die Mißbrauchsgefahr am größten ist (http://www.ueberbrueckungsgeld.de/blog/sozialversicherung/index.shtml).
Am 17. Mai hatte dann das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) festgestellt, die freiwillige Arbeitslosenversicherung bringe "ein ökonomisch nicht zu rechtfertigendes Missverhältnis zwischen geringen Beiträgen und großzügigen Leistungen mit sich". Extrembeispiel der Wirtschaftsforscher: Ein Selbständiger könne freiwillig zwölf Monate in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, so einen Arbeitslosengeld I-Anspruch erwerben und sich dann auf Kosten der Arbeitsagentur einen sechsmonatigen Urlaub gönnen. Dass der Arbeitslose in dieser Zeit eigentlich der Arbeitsagentur zur Vermittlung zur Verfügung stehen muss "dürfte in der Praxis kein großes Hindernis darstellen", schrieb das IW.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind Selbständige, die vor dem 1.1.2004 gegründet haben. Eigentlich sollten Sie noch bis 31.12.2006 Zeit haben, sich für die freiwillige Versicherung zu entscheiden. Jetzt ist es wohl zu spät.
Existenzgründer, die sich ab dem 1.1.2004 selbständig gemacht haben, hätten demnach weiter die Möglichkeit freiwillig in der Arbeitslosenversicherung Pflichtmitglied zu werden.
Insbesondere können auch alle Gründer, die ab der zweiten Jahreshälfte 2006 mithilfe des neuen Gründungszuschusses gründen, sich weiterhin freiwillig arbeitslosenversichern. Für diese Gruppe ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung deshalb interessant, weil der bei Gründung bestehende Arbeitslosengeld I-Anspruch mit der Gründungsförderung verrechnet wird. Eine Absicherung gegen ein Scheitern also nur durch den Aufbau eines neuen Anspruchs möglich ist (vgl. http://www.ueberbrueckungsgeld.de/blog/2006/05/verrechnung_von.shtml#more).
Unsere Meinung
Ob die geplante massive Einschränkung wirksam Mißbrauch verhindern wird, darf bezweifelt werden. Um eine Umgehung der Regelung zum Beispiel durch eine zeitweise Abmeldung der Selbständigkeit zu verhindern, wird der bürokratische Aufwand bei der Prüfung der Aufnahme noch weiter zunehmen. Der Zugang zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung wird künftig noch willkürlicher geregelt sein, als dies ohnehin schon der Fall ist. Auch wenn viele unserer Leser sicherlich von einer Mitgliedschaft profitieren können - aus unserer Sicht ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung auf Dauer nicht haltbar, da nicht systemkonform. Früher oder später wird man sie entweder ganz abschaffen (das Gesetz ist ohnehin zeitlich befristet) oder möglichst viele Selbständige zur Mitgliedschaft zwingen – wir haben ja bereits mehrfach hiervor gewarnt. (Eine entsprechende Diskussion findet übrigens gerade in Österreich statt, wo die DGB-Schwesterorganisation ÖGB auch die Einführung der Arbeitslosenversicherung für Selbständige fordert.)
Verfasst von Andreas Lutz am 01.06.06 01:45 Uhr - gelesen ... und sofort hieher kopiert! mesan
Donnerstag, 1. Juni 2006
Zweiteilig - hinter den Kulissen des Bundestages geschaut:
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| Hinweise | Übersicht über Öffentliche Petitionen | Petitionsausschuss | |||
Klicken Sie eines der Themen in der Tabelle an, um eine Petition einzusehen.
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Thema: |
Hauptpetent: |
Mitzeichnung bis: |
Stand des Verfahrens: |
|---|---|---|---|
| Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode | |||
|
Deutscher Bundestag: Plattform im Internet für Bürger und Abgeordnete |
7. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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5. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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4. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Erziehungsgeld/Elterngeld: Stichtagsregelung für die Einführung des Elterngeldes |
29. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Reformvorschläge in der Sozialversicherung: Anhebung der Krankenkassenversicherungsbeiträge |
28. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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28. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Kraftfahrzeugtechnik: Drosselung der Geschwindigkeit von Zweirädern |
13. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Personalrecht des öffentlichen Dienstes: Beseitigung der Altersdiskriminierung |
26. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Kreditwesen: Vergabepraxis von öffentlichen Fördermitteln und Krediten an Unternehmen |
28. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Arbeitslosengeld II: Erhöhung des Schonvermögens zur Alterssicherung |
26. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Betreuungsrecht: Rechtsmittel gegen richterliche Entscheidungen |
19. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Initiative "Wir sind Deutschland" , vertreten d. W. Heidt, G. Meister |
9. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
16. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Arbeitslosengeld II: Regelung der Angemessenheit von Wohnraum |
16. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Eigenleistungen: Befreiung von Zuzahlungen im Gesundheitswesen |
16. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Liegenschaften des Bundes: Verkehrssicherungspflicht für Bauten der Vergangenheit |
16. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Verhaltensregeln der Mitglieder des Deutschen Bundestages: Verbot von Nebentätigkeiten |
16. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
26. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung: Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze |
15. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Förderung der beruflichen Weiterbildung/Praktikum: Hochschulabsolventen |
14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Arbeitslosengeld II: Festsetzung der Obergrenze für Wohnraum |
14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Arbeitslosengeld II: Kindergeld und Unterhaltszahlungen für Kinder |
14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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14. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
|
Flaggen: Missbrauch der deutschen Reichsflagge (Schwarz-Weiß-Rot) |
12. Juli 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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26. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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Arbeitslosengeld II: Angleichung bei Erhöhung der Mehrwertsteuer |
26. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | ||
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30. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
|
Reformvorschläge in der Sozialversicherung: Finanzierung der Sozialversicherung |
19. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
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30. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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30. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
|
Reformvorschläge zur Sozialversicherung: Alle Erwerbstätigen verstärken unser Rentensystem |
30. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
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31. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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31. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
|
Vereinigung zur Förderung des Petitionsrechts in der Demokratie e. V. Reinhard Bockhofer |
31. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Reisekosten für Beamte: Dienstfahrten mit dem privaten Fahrrad |
13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Heilhilfsberufe: Befugnisse des Rettungsassistenten in Notfällen |
30. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
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10. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
|
Regelungen zur Altersrente: Rentenanspruch für Frauen nach 40 Jahren Berufstätigkeit |
13. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Tierhaltung: Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen |
10. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Zwangsimpfung gegen die Vogelgrippe |
24. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Sozialversicherung: Vorgesehene Beendigung der begrenzten Sozialversicherungsbeitragsfreiheit |
17. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Ärzte: Übertragung der Aufgaben des Medizinischen Dienstes auf niedergelassene Ärzte |
17. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Rechtsstellung der Beamten: Ges. KV für Beamte u. Selbständige, ges. RV für Beamte |
6. Juni 2006 |
in der Mitzeichnung | |
|
Führerscheinwesen: Sanktionen nur bei tatsächlichen Verfehlungen |
26. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
|
Tierschutzgerechtes Töten: Pflege von Brauchtum oder Tradition |
9. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | |
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9. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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31. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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30. April 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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30. April 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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26. April 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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16. Mai 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
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25. April 2006 |
in der parlamentarischen Prüfung | ||
Dienstag, 30. Mai 2006
Da fehlte noch!
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Till Müller-Heidelberg/ Ulrich Finckh/ Rolf Gössner u.a. (Hg.):
Hausbesuche
